Paules und Fibis HP
  Briefe an Edgar
 
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06.08.2007

Lieber Edgar,

ich möchte mich erstmal vorstellen. Mama sagt, das gehört sich so. Und Mama sagt, ein Brieffreund würde meinem hyperaktiven Gemüt gut tun.
Mein Name ist Paul. Seit ich denken kann hab ich ein mir angetrautes Weib. Es heißt Fibi und ist wirklich ein ganz heißer Feger.
Naja, nicht ganz, seit ich denken kann.
Denn erst, nachdem ich geschnipp-schnappt wurde, durfte ich die Fibi heiraten.

Kinder haben wir deshalb glücklicherweise keine. Stell dir das mal vor, hunderte und tausende von Pauls und Fibis... Nicht auszuhalten.

Fibi und ich wohnen noch in einer Etagenwohnung mit 4-Zimmern auf insgesamt 3 Etagen. Aber wir haben den Traum vom Eigenhäuschen nie aufgegeben und unserer Mama befohlen, ein Haus zu bauen.

Brav, wie sie ist, hat sie sich gleich ans Bauen gemacht. Wir bekommen einen großen Rindenmulch-Garten und ein Kleines, zwei-Etagiges Häusschen mit drei Zimmern. Den ganzen Tag hämmert und klopft es und ich bin sehr damit beschäftigt, mir Abends mein kleines gelbes Bau-Helmchen aufzusetzen und das Werk zu inspizieren.

Bis jetzt hat Mama gute Arbeit geleistet. Ich muss nur immer kontrollieren, ob sie auch alle meine Wünsche berücksichtigt. Schließlich möchte ich da ja möglichst lang mit meiner Fibi wohnen.
Wenn unser Haus unpraktisch ist, hat Fibi nämlich so viel zu putzen und ich kann nicht in Ruhe Fernsehen. Das kann ich natürlich nicht zulassen, ich muss doch immer meine Sportsendung sehen!

Momentan ganz heißes Thema: Tour de Möhr's, die darf ich mir nicht entgehen lassen!

Aber jetzt muss ich erstmal los. Heute gibt's nämlich Apfel! *mjam*

Liebe Grüße,

dein  Freund Paul


09.08.2007

Lieber Edgar,

gestern war der lauteste Tag von allen, in meinem ganzen Leben bestimmt der lauteste. Überall schepperte und donnerte es. Mama sagte, die großen Männer machen das Haus kaputt. Sie brechen den Boden aus dem Haus sagte sie, damit sie einen neuen Boden reinmachen können. Und dann sagte sie, mein Köpfchen wäre zu klein, um das alles zu verstehen.
Außerdem hat sie noch gesagt (mein Gott, Menschen reden sehr viel an einem Tag...) dass die Männer eine graue, nasse Masse in Fibis und mein neues Domizil gekippt hätten. Und wenn die trocknet, wird sie steinhart. Ich muss jetzt erstmal nachsehen, was die Mama da schon wieder angestellt hat.
Nicht auszuhalten, da lässt man sie einen Augenblick aus den Augen und schon machen sie alles kaputt.
Davon abgesehen gab es gestern lecker gerocknete Bananane und Möhrchen. Und nachher gibts noch eine Ration Pfefferminzblätter! Jetzt muss ich aber die Pfötchen schwingen, bevor Mama merkt, dass ich schon wieder auf der Tastatur gesessen hab.

Liebe Grüße,

dein Freund Paul


15.09.2007

Lieber Edgar,

also die Mama ist ja ungezogen! Gestern hat sie mir und meiner Frau brav unser Essen gebracht. Aber ich wusste, dass da was stinkt!
Als wir nämlich beide am Napf saßen, hat sie die Türen zu gemacht, so dass wir gefangen waren. Dann kam die böse Oma und hat uns beide in unseren Kanikopter gesteckt. Das ist so ein Flugding für zwei Kaninchen, damit trägt uns die Mama überall hin.

Jedenfalls saßen wir in unserem Kaninkopter und knabberten an unserem Ast und den zwei Kiwistücken, bis wir im Wwrooouum-kopter saßen. Der Wwrooouumkopter ist ein großes, großes Ding, das macht "wroooum" und die Mama und der Papa sitzen da drin, bis sie irgendwann wieder aufstehen. Ich kann den Wwrooouumkopter ja nicht ausstehen, weil man da immer im Kanikopter hin und her rutscht.

Als Mama und Papa aufgestanden sind, hab ich sofort gewusst, wo wir waren und ganz dolle mit den Hinterpfötchen geklopft. Wir waren nämlich beim Onkel Doktor, wie Mama ihn immer nennt. Den kann ich ja mal garnicht leiden. Erstmal hab ich auf seinem Tisch mein ganzes Fell rumfliegen lassen.
Und dann kam der Tatsächlich mit einem Glühwürmchen und hat mir in den Mund geguckt! Dann kam Mama auch und hat sich meinen Mund angeguckt. Schrecklich. Der wollte bestimmt kontrollieren, ob ich mir immer brav die Zähne putze.

Dann durfte ich wieder in den Kaninkopter zu meiner Fibi. Aber auf einmal war meine Fibi nicht mehr da. Ich hab mir die Nase am Kaninkopter-Gucknetz platt gedrückt und da saß sie: Der Dokter hat ihr auch mit dem Glühwürmchen in den Mund geguckt. Und dann war sie auch schon wieder bei mir. Wir haben uns ganz schnell aneinander gekuschelt, damit wir auch nicht wieder auseinander gerissen werden... Mama redete noch mit dem Onkel Dokter und gab seiner kleinen Helferin gelbes Klimperzeug. Endlich durften wir dann wieder nach Hause.

Mama hat uns ganz lieb ein großes Heu-Bett gemacht und unsere Lieblingskräuter in den Napf gemacht.

Ich bin froh, dass das überstanden ist. Aber Mama sagte, wir gehen bald nochmal da hin, dann werden wir gepiekt und der Doktor guckt mit einem großen Glühwürmchen in unsere Zähne.

Liebe Grüße,

dein Freund Paule, der gar nie nie wieder jemals zum Onkel Doktor gehen wird!


19.09.2007

Lieber Edgar,

kaum zu glauben: die Mama hat uns wieder verarscht!
Das ist ja wohl die Höhe! Wieder hat sie  uns zum Onkel Doktor gebracht! Aber auf einmal kam eine Frau und Mama gab ihr uns in unserem Kanikopter! Und dann war die Mama auf einmal weg, ich war so traurig.
Ich dachte, ich habe immer so viel Mist gebaut, dass die Mama uns nicht mehr lieb hatte und uns beim Onkel Doktor gelassen hat. Ich wollte zurück zu meiner Mami und hab mich ganz eng an die Fibi gekuschelt.

Da kam plötzlich der Doktor und hat mir meine geliebte Fibi weggenommen! Ich war ja so verzweifelt.

Später hab ich aus dem Kanikopter gesehen, wie der Doktor kam und meine Fibi im Arm hatte. Sie hat sich garnicht bewegt und mich nicht begrüßt.

Dann hat der Doktor mich aus dem Kanikopter genommen und mich gepiekst, ganz böse. Das tat soooo weh sag ich euch.

Ich wurde ganz müde und bin dann eingeschlafen, obwohl ich eigentlich meine Fibi suchen wollte.

Als ich wieder aufwachte, lag ich in einem ganz komischen Gitterding und es war überall rotes Licht. Ich konnte mich garnicht bewegen.
Ganz schwummrig sah ich, wie ein Zweibein vor dem Gitterding hockte. Ich kannte den Geruch!

Mama!

Sie hat mich doch noch lieb! Ich hab gehört, dass die Mama geweint hat und mich ihren kleinen Schatz genannt hat.
Und ich hab gerochen, dass auch meine Fibi in der Nähe war.

Dann hat die Mama das Gitterding aufgemacht und mich in ein kuschelig warmes Handtuch gewickelt. Sie hat mich auf den Arm genommen und mich unter ihre Jacke gesteckt. Es war so schön warm bei ihr. Sie hat mich die ganze Zeit auf dem Arm gehabt und mich ganz lieb gestreichelt und betüddelt.

Als wir zu Hause waren hat sie mich in einen Käfig gelegt. Die Fibi war auch schon da! Da hat die Mama ein warmes, rotes Licht angemacht und mich auf ein warmes Kissen gelegt, dass ich langsam wach werden konnte.

Das war alles total komisch, ich bin immer wieder umgefallen beim laufen.

Aber am nächsten Morgen war alles wieder ok. Die Mama hat uns in unser Gehege gesetzt und uns nur die leckersten Sachen gegeben. Die Mama hat uns eben doch lieb! Und ich sie auch! Aber das sag ich ihr nicht!

Liebe Grüße,

dein Freund Paul


18.10.2007

Lieber Edgar,

endlich komme ich wieder dazu, dir zu schreiben.
Denn zwei Tage nach unserer "Opeh", wie Mama sie nennt, hat sie uns ein drittes Mal geschnappt.
Ich wusste garnicht, wie mir geschieht. Wieder steckte sie uns in den Kanikopter und ich hatte schon wieder angst vor dem großen, brummigen Wwrooouumkopter.

Diesmal sollte unsere Reise aber nicht so weit gehen. Wir kamen nicht einmal mehr zum ollen Wwrooouum.

Mama setzte uns auf dem Boden ab und öffnete unsere Kanikopter-Tür. Dann kniete sie sich auf den Boden und wartete. Vorsichtig steckte ich meine Nase raus und schnupperte. Es duftete nach gaaanz frischem Heu, so dass ich erstmal rausstürmte und es in mich hinein schlang.

Fibi kam auch kurze Zeit später.
Dann sah ich erst einmal, wo wir waren!
Mama hatte unser neues Zuhause fertig gebaut! Wir sind umgezogen!

Der Weg von draußen hierher ist jetzt etwas schwerer, aber nicht unüberwindbar.

Seit dem leben wir draußen in unserem Domizil und toben und rennen was das zeug hält. Aber heute hat die Mama uns wieder in den Kaninkopter gelockt.

Sie guckte ganz traurig. Außerdem war sie doch sonst um diese Zeit immer bei ihrem "Scheff", aber sie hat mir gesagt, dass sie "Ulaup" hat. Was auch immer das schon wieder sein mag.

Beim Onkel Doktor war ich zuerst dran. Na klar, ich bin ja auch der hübschere.
Er nahm mich auf den Schoß und seine "Schwester" streichelte mit den Kopf. Dann hab ich eine tolle Maniküre und eine Pediküre bekommen
Ich dachte, jetzt gibts wieder einen Pieks oder es kommt das Glühwürmchen, aber stattdessen durfte ich zurück in den Kanikopter.

Dann kam meine Fibi dran. Auch sie hat einen Maniküre und eine Pediküre bekommen. Aber sie durfte noch nicht zurück zu mir.
Erst kam der Doktor wieder mit dem Glühwürmchen. Er guckte ihre Zähnchen an und murmelte: "nichts...". Dann das selbe Spiel mit ihren Ohren. Wieder: "nichts...".

Dann kam er mit einem ganz komischen Ding. Er steckte es sich in die Ohren und hielt das Ende auf Fibis Herz.
Und dann hielt er es an ihre "Lunge", wie Mama es nennt. Da sagte er plötzlich "aha!"

Mama und der Doktor haben gaaanz lange Wörter ausgetauscht und die Fibi durfte wieder zu mir.
Mama sagt, Fibi hat einen Atemwegzündung in den Pronschien. Ich hab mir ganz dolle Sorgen um meine Fibi gemacht und sie erstmal bekuschelt.
Der Doktor hat Mama ein Pieks-gerät (die Menschen nennen das Spritze) mit was durchsichtigem drin gegeben.
Dann durften wir wieder nach Hause.

Vorhin kam die Mama mit einem anderen Pieks-Ding, nur ohne Pieker drauf. Dadrin war Brei für meine Fibi.
Mama hat gesagt, die Fibi braucht das. Sie bekommt ja jetzt Medimente, die ihre Atemzündung weg machen sollen. Aber die Medimente sind nicht gut für Fibis Bauch. Deshalb kriegt sie extra den Brei, damit es ihrem Bauch gut geht. Fibi hat gesagt, der Brei hat lecker nach Möhre, Banane und nach mir geschmeckt! Paninsch hab ich untersucht, ob ich noch alle meien Körperteile habe. Mama hat mir das aber gleich erklärt:
Damit der Bauch von Fibi wieder gesund wird, braucht sie etwas aus einem gesunden Bauch, also aus meinem.
Darum hat die Mama vorhin meine Böbbel geklaut, die ich fein säuberlich aufgestapelt hab.
Damit hat die Mama den Brei gekocht und was leckeres rein getan, damit er auch schmeckt.

Und zur Belohnung haben wir beide jeder ein extra Stück Nane bekommen.

Vorhin hat die Mama noch ein weißes Tuch gebracht und über unseren Schlafplatz gehängt. Das ist, damit die Fibi wieder gut Atmen kann und ihre Zündung bald wieder weg geht.
Die Mama hat uns also wirklich lieb!

LG

dein Freund Paul, der gaaanz stolz ist, dass er seine Fibi wieder gesund machen kann.

03.01.2008

Lieber Edgar,

der Weg ins Haus wird immer schwerer. Bei uns draußen ist es jetzt sehr kalt und manchmal muss ich doller gegen die olle Tür drücken, weil sie ein bißchen festfriert.
Ab und zu rutsche ich dann auf dem doofen Eis aus, wenn ich zur Menschentür hoppele. Und die Tür geht auch gaanz schwer auf.

Deshalb habe ich die Weihnachtsfeiertage und "Silwester" mit meiner Frau in Ruhe draußen verbracht. Und den November auch. Und den gesamten Dezember vor Weihnachten, nach Weihnachten und bis jetzt.
Es tut mir sehr leid, aber ich hatte wirklich keine Zeit, herzukommen.

Jetzt sitze ich bei einem lauwarmen schlückchen Wasser und meinen Hausschuhen an den Pfoten auf der Tastatur und schreibe dir. Nebenbei stricke ich für meine Frau einen neuen tollen Wintermantel. Den hat sie sich ja eigentlich schon zu weihnachten gewünscht aber, wie gesagt, ich habe es nicht geschafft.

Ich muss dir sagen: Trotz der Kälte ist es hier draußen wundervoll. Vorgestern fiel der erste Schnee dieses Jahr. Es ist toll, zuzusehen wie es überall weiß wird und sich aneinander zu kuscheln.
Und Mama bringt uns zwei mal täglich frisches, lauwarmes Wasser. Das tut gut, sag ich dir.
Unser Futter ist einmalig. Aber ich fürchte, im Sommer wird es das nicht mehr geben. Mama hat da sowas blödes angedeutet.
Täglich bekommen wir einen wunderbaren Mix aus ausgesuchtem getrockneten Obst und Gemüse, dazu herrlichste Kräuter an leckeren Heupellets.

Und wir haben von der Mama auch etwas zu Weihnachten bekommen.
Sie hat uns einen halben Tag in unser Häusschen gesperrt und geschuftet. Und am Ende des Tages hatten wir eine riesengroße Buddelkiste und einen tollen Tunnel aus Pflanzsteinen.
Ja, die Mama hat uns doch lieb.

Gestern beim Abendessen hat sie mir erzählt, dass die Phebs und ich noch ein weiteres Geschenk bekommen. Aber der Postbote hat es noch nicht gebracht.
Es ist ein wunderschönes neues warmes Kuschelbett für Fibi und mich, damit wir es im Winter etwas wärmer haben.

Außerdem hat die Mama ein neues Buch gekauft. Es ist von so einem Onkel Doctor, wie wir ihn haben. Mama findet das Buch toll, aber wenn es von einem Onkel Doctor ist, kann es nur schlecht sein.

Mal sehen, was die Mama da wieder ausbrütet.

Liebe Grüße,

dein Freund Paul


07.01.2008

Lieber Edgar,


meine Fibi ist schon wieder krank.

Heute kam die Mama wieder, nachdem sie gestern beim Toilette saubermachen Fibis Böbbelchen gefunden hatte. Sie waren klitzeklein und schleimig und da hing auch immer so ein Schleimding dran. Und die Einstreu war auch ganz rot.
Mama hat alles eingesammelt und fotografiert und in kleine Gläschen gefüllt.
Heute ist die Mama dann mit uns zum Onkel Doktor gefahren.

Fibi hat ezeh, hat der Doktor gesagt. Ich geb ihm schon ein ezeh. Garnichts hat meine Fibi, auch keinen ezeh. Und wenn ich diesen (wahrscheinlich gutaussehenden Widder-rammler) in die Finger kriege, werd ich ihm was pusten. Macht der sich doch Tatsächlich an meine Frau ran.

Aber die Mama hat gesagt, dass dieser ezeh eine Krankheit und kein gutaussehender Widderrammler ist. Mama sagt dazu enzefalizon kunikuli oder so ähnlich.

Das macht mir ja ganz schön angst, dieses dumme enzefalizon. Mama sagt auch, ich hätte auch ezeh aber bei mir ist es noch nicht ausgebrochen.

Was mach ich denn jetzt nur, lieber Edgar?
Wie kann ich denn meiner lieben Fibi helfen?

Ich bin ja so verzweifelt.

Dein Freund Paul



08.01.2008

Lieber Edgar,

ich bin es wieder, Paul.
Mama ist ja sooo gemein!

Vorhin kam sie wieder und hat uns unser Abendbrot gebracht. Aber vorher hat sie mich in den bösen Kanikopter gesperrt. Als ich drin war, hat sie meiner Phebs eine Schale mit orangem Zeugs drin gegeben, was die auch gleich geschlabbert hat. Mama hat gesagt, dass da wieder das Medikament drin ist, was Phebs auch bei ihrer Atemzündung hatte.

Ich versteh das ja alles garnicht. Die Phebs ist doch ganz normal. Sie ist lieb und kuschelig und macht alles, was sie sonst auch macht. Das versteht die Mama auch nicht, hat sie gesagt. Aber sie ist ganz froh darüber.

Ich bin aber auch ganz normal, ich will auch so einen Brei bekommen. Der soll ja ganz lecker schmecken.

Mama hat vorhin erzählt, dass sie dem Onkel Doctor nicht alles glaubt. Sie hat gesagt, dass er wirklich ein sehr schlauer Mann ist und dass sie auch niemanden sonst an unsere Zähnchen lassen will, als ihn. Aber trotzdem fahren wir an Mamas geheiligtem Wochenende (im Übrigen ist immer Wochenende, Menschen sind wirklich dumm) zu einem anderen Onkel Doctor in ganz weit weg, der soll sich die Phebs auch noch mal anschauen.

Der wird ihr wohl etwas Blut klauen und ein paar von ihren schönen Böbbeln will er auch haben. Und er macht Fotos von ihr, aber von Innen.

Aber eins sag ich dir, wenn die meiner Phebs weh tun, dann mach ich da Randale. Niemand fasst meine Frau an, solange ich lebe.

Ich werde dir berichten, was sie mit meiner Phebs angestellt haben. Aber solange Mama dabei ist, wird nichts schlimmes passieren. Die Mama beschützt uns nämlich. Und ich würde sie auch beschützen. Aber das darfst du ihr nicht verraten. Sonst will sie mich wieder knuddeln.

Liebe Grüße,

dein Freund Paul


13.01.2008

Lieber Edgar,

gestern war die Mama mit uns beim Tierarzt in ganz weit weg. Wir sind wieder mit dem Wrrroouum gefahren. Aber wir sind nicht hin und her gerutscht. Mama hatte unseren Kanikopter auf dem Schoß und hat uns die Landschaft gezeigt. An den Seiten ist alles ganz schnell vorbei geflogen. Der Himmel war wunderbar aber der Rest war grau und blöde. Die Straße, auf der Papa gefahren ist, war gaaaaaanz lang und es waren gaaaanz viele Wwrroums darauf. Aber in keinem anderem habe ich einen Kanikopter sehen können.

Mama sagte, das war eine Autobahn und normalerweise fahren die Menschen nicht so oft mit Kanikoptern über Autobahnen.

Die Fahrt war so lang, das Phebs und ich uns aneinander gekuschelt haben und gedöst haben. Irgendwann, nachdem Papa 10 mal im Kreis fuhr, waren wir da. Ich weiß ja nicht, ob er vielleicht einen Wwwrrroum hinter ihm abhängen wollte und das seine Art war, haken zu schlagen. Sehr seltsam sag ich dir.

Oben beim Onkel Doktor war es laut und voll und es waren viele andere Kanikopter und Menschen da. Einige Kanikopter waren sooo groß, dass sogar so hässliche Tiere wie Kalle eines ist, reingepasst haben. Kalle ist glaube ich eine "Tatze".

Wir mussten ganz lange warten und ab und zu ist Mama oder Papa abwechselnd weggegangen und kam nach Qualm stinkend wieder.

Aber nach (Mama sagt 1 1/2 Stunden) laanger Zeit wurde Mama aufgerufen.
Sie ist dann mit uns zum Onkel Doktor rein und dort haben die die Phebs aus dem Kanikopter geholt.

Ich hab natürlich genau aufepasst, dass die auch nichts schlimmes mit ihr machen. Sie wurde gewogen und beim hoppeln beobachtet und von allen Seiten angeguckt und abgetastet. Dann musste sie Pipi abgeben, die der Doktor mit buntem Papier untersucht hat. (Ich erwähne nicht, dass wir Kaninchen eigentlich keine Farben sehen können).

Der Onkel Doktor hat gesagt, es ist alles in bester Ordnung. Fibi hat doch kein ezeh!*juhu*

Wir sind dann wieder nach Hause gefahren und Mama hat uns unser Lieblingsessen gemacht. Banane. Mjam.

Bis dann lieber Edgar. Hast du eigentlich auch eine Frau? Aber sicher keine so hübsche wie ich.

Liebe Grüße aus Berlin (Mama sagt, da kommen wir her),

dein Freund Paul


30.03.2008

Lieber Edgar,

gestern kam ich wieder ins Haus geschlichen. Alle schliefen schon. Sogar das besonders hässliche, große Kaninchen schnarchte in seinem Korb.
Und ich sage dir, lieber Edgar, seit meinem letzten Besuch hier hat sich sehr viel verändert.

Mama erzählte uns, es würde noch ein Kaninchen kommen. Waaas? Noch eins! Aber wir sind vollzählig! Ich hab gezählt! Wir sind zwei! Das ist vollzählig!

Mein Freund, was soll ich sagen. Ich saß hier auf der Tastatur und kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Mama hat gar kein Bett mehr! Stattdessen steht da jetzt ein kleines Gehege. Mama hat uns wirklich nicht verarscht.

Ich bin zu Tode betrübt! Mama hat uns nicht mehr lieb! 

Eben kam noch eine andere Frau mit einer blauen Kiste. Und ich hab gaanz deutlich ein Kaninchen gerochen! Fibi hat gleich böse geklopft, weil es ein weibchen war, was wir gerochen haben.

Das kleine Weibchen sitzt jetzt drinnen in diesem tollen Gehege und frisst sich den Wanst voll. Mama sagte zu der anderen Frau, dass sie hoffentlich schnell ein schönes Zuhause für sie findet!

Jaaa, such und finde ein Zuhause, aber bring sie wieder weg, Mami! Bitte!!

Aber ich glaub, das geht jetzt nicht mehr. Das biestliche Kaninchen hat die Mama nämlich ganz blöde gemacht und Mama mag es! Sie will es sogar behalten und auch uns vorstellen. Dann macht sie unser Gehege so sauber, dass wir vergessen, das es unser Haus ist und dann sollen wir das Biest kennen lernen. Ich mag nicht! Ich mag meine Mama und meine Fibi für mich ganz allein haben!!!

Menno! Ich bin soo traurig, lieber Edgar!

Dein verzweifelter Paul, dem ein stressiges Weib reicht!


18.04.2008

Lieber Edgar,

mir geht es so schlecht! Ich möchte hier weg und möchte von einer anderen Mami apodtiert werden! Meine Mami ist wirklich eine ganz grausame, jawohl!
Weißt du, ständig gibt sie uns nur unseren kleinen Napf voll Futter und das leckerste Zeugs liegt weit weg, oben im Futtervorat. Das ist so grausam!
Und dann fängt sie uns ständig ein und schleppt uns zu dem fiesen Onkel Doktor. Heute hat sie das auch wieder gemacht.

Aber ich durfte heute auch die "Biestlie" kennen lernen. Biestlie heißt "Lucy" hat Mama gesagt. Und ich muss die sagen, die Biestlie-Lucy ist ein ganz heißer Feger. Die sieht fast so aus wie ich, nur heller. Aber nicht hübscher, ich bin hier der Hübscheste!
Fibi mochte Biestlie-Lucy garnicht leiden und hat dolle mit ihren Beinchen geklopft. Mama hat gesagt, das geht nicht anders, weil wir doch alle drei zum Onkel Doktor müssen und der Papa deshalb nicht zweimal mit dem Wwroouum fahren kann.
Aber ich hab die Lucy auch schon fast wieder vergessen.

Der Doktor hat mich wieder böse in den Po gezwickt! Und die hübschen Krallen hat er mir gemopst, einfach so! Danach war ich soo müde, dass ich erstmal im Kanikopter umgefallen bin und geschlafen hab. Mama hat sich erst Sorgen gemacht aber sich dann schnell wieder beruihgt. Die ist so hysterisch, sag ich Dir.

Die Fibi hat die Maniküre natürlich genossen. Und sie hat mir gesagt, dass sie auch in den Po gezwickt wurde! Nächstes mal werde ich den Onkel Doktor beißen. Zwickt der einfach meiner Fibi in den Po! Tsts...

Die Lucy wurde aber auch gepiekst, hat mir Mama gesagt. Und Fibi und ich haben wieder einen tollen Aufkleber in unsere Sammelhefte bekommen. Mama sagt dazu Impfpass. Ich finde Sammelheftchen aber viel toller.
Und die Biestlie-Lucy hat auch ein eigenes Sammelheftchen bekommen. Die hat jetzt erst einen Aufkleber drinnen, ich hab schon vieeeeel mehr!

Mama sagt, wir müssen bald wieder zum Onkel Doktor, damit der unsere Zähnchen neu machen kann. Ich werd aber an dem Tag nicht da sein und in Urlaub fahren. Vielleicht nach Groß-Möhranien oder so. Oder ich fahre zu meinem Freund Rübe, der hatte vor kurzem Geburtstag. Aber Mama hat mir verboten, dort hinzufahren. Ich würde zuviel Möhrenschaum trinken, hat sie gesagt. Weiber...

Liebe Grüße,

dein Paul


05.05.2008

Lieber Edgar,

mir geht es gar nicht gut.
In den letzten Tagen hatte ich komische Krabbelkäfer in den Ohren. Das hat fies gekitzelt und gekribbelt und ich musste immer mit den Ohren schlackern. Mama hat das aber blöderweise gesehen und ist sofort mit mir zum Onkel Doctor gefahren.
Der hat mir mit einem großen bösen Teil genau in meine Ohren geguckt, dieser Fiesling.
Mama fand das natürlich wieder ganz toll, mich ausnahmsweise so ruhig und lieb zu sehen. Der Doctor hab gesagt ich hab eine Ohrenzündung und Milwen. Mama hat gesagt, dass heißt ENTzündung und MilBen, aber ich glaub ihr nicht. Die lügt bestimmt.

Jetzt kommt die Mama jeden Tag 2 mal mit dem Papa zu uns! Erst hab ich mich ja gaaanz dolle gefreut, den Papa wieder zu sehen. Aber denn hat der mich eingefangen, einfach so. Er hat mich auf dem Arm festgehalten und Mama hat mir die eklichen Tropfen in die Ohren gemacht. Zwei Mal! Jeden Tag! Ich find das gaaanz gemeinlich!

Ich muss jetzt schnelle wieder weg, da kommt der Papa schon wieder! Hilf mir, Edgar! Du musst ganz schnell herhoppeln und mich abholen!

Dein Paul!


23.06.2008

Lieber Edgar,

ich muss Dir sagen, ich bin ganz schön enttäuscht von Dir. Ja, von Dir!

Jeden Tag hab ich vor der Tür gesessen und gewartet, bis Du vorbei kommst, um mich abzuholen. Ich hab meinen kleinen Koffer gepackt und darauf gesessen und gewartet. Aber Du bist nicht gekommen!

Nachdem ich so 5 Tage gewartet hab, kam die Mama ganz aufgeregt zu uns und lockte uns wieder in unseren Kanikopter. Meine Ohrwürmer waren mittlerweile schon weg und Papa hat mich nicht mehr gequält. Mama brachte uns in unserem Kanikopter auf eine wunderschöne saftige grüne Wiese. Die Sonne hat geschienen und die Vögel zwitscherten ganz toll.
Ich hoppelte so ein bißchen über die Wiese und probierte das Gras, als ich plötzlich angestupst wurde. Das war aber nicht meine Fibi. Das war ein zweiter Paul. Nein, eine Paulin, das war nämlich ein Mödchen, wie Mama sagt. Aber die sah aus wie iche, ehrlich!

Wir haben uns ganz viel gejagt und getobt und haben uns dann aneinander gekuschelt, weil das so anstrengend war. Ich sag Dir, die Paulin ist ein feiner Kerl. Fibi mag sie auch. Als wir dann wieder in den Kanikopter gingen, kam Paulin mit. Und seitdem ist sie nicht mehr weggegangen. Wir sind jetzt zu dritt in unserem Gehege, Fibi, Paulin und ich. Mama sagt aber, die heißt Lucy und nicht Paulin. Paulin hat auch gesagt, dass sie Lucy heißt. Nagut, heißt sie eben Lucy.

Ich sag Dir, zu dritt ist es viel schöner!

Lucy erzählt manchmal Abends, wenn wir alle zu dritt kuscheln, von ihrem alten Zuhause. Ihre Alte Mami fehlt ihr zwar, aber sie ist hier viel froher, weil sie jetzt nicht mehr allein ist. (Auweia, Mama meckert schon wieder über meine Kramattick...)

Eben war Mama wieder da und hat unser Abendbrot gebracht. Gurke, jammi. Während wir brav und nichtsahnend gefressen haben, sagte sie, dass sie umzieht. Nach ganz weit weg, mit dem Papa zusammen. Weg von Oma und Opa und dem großen hässlichen Kaninchen und den Onkeln und Tanten. Nur sie und der Papa wohnen dann in weit weg.
Mama sagte, so weit ist das gar nicht. Mit dem Wwwrooumm fährt man ungefähr Zwei Möhrenlängen lang. Und da ist es noch viel ruhiger als hier bei uns.

Ich war wieder richtig traurig. Mama findet uns zu laut und lässt uns allein, dachte ich. Ich hab mich ganz langsam an sie ran geschlichen und ihr einen dicken Schmatzer auf den Fuß gegeben. Dann hab ich sie ganz lange angeguckt. Da sagte die Mama dann, dass wir natürlich alle drei mitkommen.

Mein Gott Edgar, ist das nicht aufregend? Wir bekommen ein neues, schöneres, größeres Zuhause und die Mama wird da sein und der Papa wird jeden Tag da sein und alles wird toll.

Aber da gab es gleich die nächste schlechte Nachricht, Edgar. Noch bevor wir umziehen müssen Fibi und ich wieder zum Onkel Doktor. Dann werden wir wieder gepiekst und müssen schlafen. Mama sagt, er muss unsere Zähne wieder ganz machen. Ich kann mich noch an letztes Mal erinnern, das war so gruselig. Aber da hat die Mama mich im Arm nach Hause gebracht und mich bekuschelt. Das macht sie bestimmt wieder.

Die Lucy muss nicht zum Onkel Doktor. Die hat gute Zähne, hat Mama gesagt. Aber das geht hoffentlich ganz schnell wieder vorbei und wir müssen nie wieder dahin. Wo wir nämlich hinziehen, da gibt es ganz bestimmt keine Doktors!

Lieber Edgar, ich muss jetzt ganz schnell wieder raus zu meinen Frauen. Du solltest Dir auch zwei anschaffen.

Liebe Grüße,

dein Freund Paul



15.07.2008

Lieber Edgar,

mir geht es gar nicht gut.
Mit meinen Zähnen ist alles wieder ok. Daran liegt es nicht.

Meine Fibi ist nicht mehr da!
Heute lief sie noch fröhlich wie immer mit mir durchs Gehege und sie knabberte Heu, als sie plötzlich einfach umfiel. Ich dachte, sie ist vielleicht gestolpert oder so.

Ich bin natürlich ganz schnell zu ihr hin gelaufen und hab sie angestupst und bekuschelt, aber sie hat sich nicht mehr bewegt. Ich war ganz verzweifelt, lieber Edgar. Die ganze Zeit saß ich bei ihr und passte auf sie auf. Sie lag ganz lieb da und es sah aus, als ob sie schließ. Aber ihre hübschen Reh-Äuglein waren offen.

Später kamen Mama und Papa zum Füttern und ich saß immer noch bei meiner Fibi und hab aufgepasst.
Als Papa sie gesehen hat, ist sein Gesichtsfell ganz weiß geworden. Und als die Mama die Fibi gesehen hat, hat sie ganz dolle laut geschrien und geweint und geschrien und ist auch umgefallen und hat dann auf dem Boden gesessen.
Und da hat sie weiter geweint und geschrien.

Dann kam die Oma an und hat das gesehen. Ich wusste gar nicht, was los war, lieber Edgar.
Die Oma hat der Mama Gummihandschuhe und ein Flauschehandtuch gebracht, aber Mama wollte nur das Handtuch haben. Sie hat gesagt, dass sie Fibi nich mit Gummihandschuhen anfassen wird, weil sie das nicht verdient hat.

Da kam die Mama dann rein zu uns und ich hab mich erstmal versteckt, weil ich nicht wollte, dass die Mama mich anschreit.

Mama hat die kleine Fibi in ein Handtuch gewickelt und fest an sich gedrückt und hat sie rausgetragen. Das war das letzte Mal, dass ich meine Fibi gesehen habe.

Die Mama kam noch oft an dem Tag zu uns und hat mich und die Lucy gestreichelt. Aber meine Fibi kam nicht mehr wieder.
Mama hat bei uns auch lange geweint und uns erzählt, dass sie nicht wieder kommen wird. Niewieder.

Das macht mich traurig, lieber Edgar.Meine Fibi fehlt mir so. Meinst du, sie hat mich einfach nicht mehr lieb? Mama sagt, sie wäre "gestorben" und wäre jetzt oben im Kaninchenhimmel und beobachtet uns. Und wenn wir genau hinhören und ganz leise sind, dann hören wir sie in den Bäumen und im Heu rascheln.

Mir geht es gar nicht gut, lieber Edgar.

Das Essen schmeckt nicht und Lucy ist auch langweilig. Ich will meine Fibi wiederhaben!

Sie fehlt mir so!

Dein Paul



21.07.2008

Lieber Edgar,

Fibi ist immer noch nicht wieder da. Aber ich fresse wieder ein bißchen was. Mama hat mir zwischendurch Brei gemacht und mich damit gefüttert, weil ich ohne Fibi nicht fressen wollte. Jetzt geht es wieder.
Sie fehlt mir immer noch, aber jetzt haben Lucy und ich uns richtig lieb. Und immer, wenn sie mir ganz dolle fehlt, dann kuschel ich mich an Lucy und alles ist wieder ok.

Mama hat gesagt, wir werden eine neue Freundin bekommen. Morgen kommt nämlich jemand und guckt sich unser Zuhause an. Und dann kann Mama sagen, ob das neue Mädchen zu uns kommen kann oder nicht.

Ich bin schon ganz aufgeregt.

Mama hat aber auch gesagt, dass das nicht Fibi sein wird und Fibi niemals zurück kommen wird. Aber ich glaube, das ist ok. Hauptsache, die neue ist nett.

Liebe (immer noch traurige) Grüße,

dein Freund Paul


04.09.2008

Lieber Edgar,

es ist soooo viel passiert.
Fibi ist leider immer noch nicht wieder da. Manchmal, Abends, da denke ich noch an sie. Aber ich glaube, da wo sie jetzt ist, hat sie es viel besser und sie ist wieder gesund.

Lucy vermisst die Fibi auch ganz doll. Und weil sie sie so doll vermisst, ist sie schrecklich krank geworden. Sie war auf einmal ganz dünn, lieber Edgar.
Mama ist dann mit uns beiden nach weit weit weg zu einem Onkel Doktor gefahren. Der hat Lucy Blut gemopst und sich das unter einer Rieeeeesen-Lupe angeguckt.
Die Lucy hat eine Blut-Amenie hat Mama gesagt, schon wieder so ein schweres Wort. Die Lucy musste dann jeden Tag weißes Zeugs aus einer kleinen Spritze nehmen. Jeden Abend. 
Und dann sind wir wieder zum Onkel Doktor gefahren. Der hat gesagt, ich muss das jetzt auch nehmen. Und die Lucy hat sich noch am Auge weh getan. Sie hat gesagt, es kratzjuckt ganz schlimm und der Doktor hat da einen langen Heuhalm rausgezogen.
Das hat ihr ganz schön weh getan und es hat auch ein bißchen geblutet. Aber Lucy war ganz tapfer.

Dann mussten wir umziehen. Lucy musste jeden Tag ganz oft Tropfen udn Salbe in ihr Auge kriegen und wir beide brauchen ja noch unser weißes Zeugs, das Panakuhr, wie Mama es nennt.
Deshalb haben Mama und Papa uns in ihr neues Zuhause geholt, damit sie sich besser um uns kümmern können. Hier ist es ganz schrecklich. Wir sind hier im "Bad", hier ist alles glatt und kalt und doof. Wir haben überall Decken auf dem Boden, damit es nicht so glatt und kalt ist, aber das ist trotzdem doof.

Mama hat gesagt, die Neue kommt auch nicht. Die bekommt ein anderes Zuhause. Das fand ich richtig doof! Aber dafür bekommen wir gleich zwei andere neue Freunde. Nämlich die Pucki und die Fleckchen-Mümmel. Das sind unsere "Kuhsinen" hat Mama gesagt, weil das die Kaninchen von ihrer Schwester sind. Ich bin schon ganz gespannt auf die beiden. Die sind ganz bestimmt nett.

Hoffentlich können wir hier bald wieder ausziehen. Denn der Lucy geht es schon ganz viel groß besser und wir mögen hier nicht bleiben.

Aber bald können wir bestimmt wieder draußen hoppeln.

Liebe Grüße,

Dein Paul











 
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